Vollmond Ritual - einige Inspirationen zur rituellen Reinigung für dich

Ritual-Inspirationen zum Vollmond am 10.01.2020

Kommt der Vollmond in die Nähe der Mondknotenachse, kommt es zu einer Mondfinsternis - und heute nähern sich Sonne und Mond dieser Mondknotenachse bis circa 8°.

Zu jedem Vollmond haben wir die Chance ganz viel loszulassen, zu vergeben und uns energetisch zu reinigen… doch bei diesem heutigen schreibt die wunderbare Luisa Carla Hartmann sogar, dass wir „tiefe Einsichten in unbewusste, alte Seelenanteile, transgenerational-weitergegebene Familienthemen oder „vererbte“ emotionale Verhaltens- und Erlebensmuster erhalten bzw. diese ans/ins Licht bringen“ können.
2020 ist noch jung und für viele war es der „turning point“ in ein neues Jahrzehnt, statt „nur“ in ein neu Jahr und damit einhergehend schwingt ohnehin noch die Energie vom großen Sprung und einer Ausrichtung, die das Fundament für viele weitere Jahre legen kann. Da liegt es nahe, diesen Vollmond auch rituell als einen „turning point“ zu nutzen und auch energetisch große Veränderungen zu unterstützen und auf allen Ebenen loszulassen.


Ritual für deinen persönlichen „Energy Shift“


Hierfür habe ich dir heute hilfreiche Tipps aus den schamanischen Welten zusammengestellt, die energetisch passend abgestimmt sind. Unser Mondfinsternis-Vollmond steht nämlich im Zeichen Krebs und da kann ein unterstützendes Ritual, dass auch (Selbst-)Liebe, (Selbst-)Fürsorge und Rückzug miteinbezieht, wahre Wunder bewirken. Wie du oben schon gelesen hast, kann es durchaus um Familienthemen und weitergereichte Ahnen-Altlasten gehen, die in deiner Ahnenlinie so weit zurückreichen können, dass dir davon nicht einmal etwas bekannt ist. Dennoch steuert es vielleicht dein Verhalten, deine Reaktionen oder blockiert deine Handlungen und Schritte im Leben. Es ist DER Vollmond, um in inniger Rückverbindung mit dir und deinem strahlenden Seelenkern aufzugehen und alles loszulassen, was in irgendeiner Form dein Strahlen dimmt - insbesondere, wenn dies aus den Ahnenreihen stammt. Womit sich die Epigenetik und anverwandte Forschungen derzeit beschäftigen, nutzen die schamanischen Kulturen längst in ihren Ritualen und Zeremonien. Es mag weniger wissenschaftlich bewiesen, jedoch seit Urzeiten angewandtes Wissen sein und selbst, wenn es bisher keine Nachweise aus der Forschung geben mag, so lohnt sich ein Ausprobieren alle Mal, oder? Schamanismus war und ist seit jeher eine sogenannte „Erfahrungsmedizin“. Es wurde ausprobiert und am eigenen Leib erfahren, um es dann für sich einzuordnen und ggf. für gut zu befinden und zu etablieren. Gern nutze dieses Ritual als ebensolchen Erfahrungsweg für dich und wenn es dir Reinigung und/oder Kraft schenkt, behalte es sehr gern bei - in welcher persönlichen Abwandlung auch immer. Viel Freude dabei!


Impulsfragen für deine Ahnenlinienklärung


Die folgenden Impulsfragen können sehr hilfreich für deinen eigenen Prozess sein:


Gehst du voller Freude deinen Weg?
Was hindert dich, deine Schritte kraftvoll zu gehen?
In welchen Bereichen deines Lebens fühlst du dich blockiert?
Spürst du deine Ahnen als jene, die dir den Rücken stärken und dich aufrichten?
Oder hast du das diffuse Gefühl, das dich etwas (zurück-)hält?
Bist du trittsicher und gut zu Fuß?
Hast du in letzter Zeit einen seltsamen Geruch unter deinen Armen festgestellt, den du so bisher nicht kanntest?


Die letzte Frage ist sicherlich befremdlich für dich… 😉 

 

Hintergrundwissen

 

In einigen schamanischen Kulturen sitzen unter den Achseln die Ahnenthemen und an einem seltsamen (strengen) Geruch, der sich dort breit macht, erkennen sie dies zielsicher. Dies ist zumeist verbunden mit einem unsicheren Gefühl in den Füßen, juckenden/trockenen/nässenden Fußsohlen - denn auch hier zeigen sich energetisch jene Ahnenthemen, die dich hindern, DEINEN Weg zu gehen. Ich bin ganz sicher, dass du dich um beide körperlichen Bereiche sehr gut kümmern würdest - und heute ist genau der Abend, an dem sich hier die energetische Reinigung sehr gut entfalten und dich unterstützen wird. Es geht hierbei also gar nicht um die üblen Gerüche oder ähnliches, sondern eine Klärung von tiefsitzenden Emotionen, familiären Verstrickungen, niedrigschwingenden Gedankenenergien und vernebelnden Ahnenenergien aller Art.Nutze diesen Vollmond in all seiner Kraft doch einfach im Einklang mit der winterlichen Rückzugsenergie, die im Krebszeichen nochmal so kuschelig spürbar ist, um mit einem reinigenden Ritual liebevoll und (selbst-)fürsorglich zu schauen, was dir noch dienlich ist, dich unterstützt oder was hingegen einfach nicht (mehr) nährt.
Stimme dich in aller Ruhe und ganz entspannt ein, was auch immer in deinem Gefühlsleben gerade los sein mag. Nimm dir ausreichend Zeit und Raum für DICH und widme dich ungestört deiner Innenschau und Klarheit – ein Ritual gibt immer das zurück, was du bereit bist hineinzugeben 😉. Dazu braucht es unsere Achtsamkeit und die Bereitschaft zu meditativer Hingabe.



Ritual „Ahnen-Lasten lösen und den eigenen Weg befreit gehen“



- Nimm dir ungestörte Zeit nur für dich und eine innige Zeit mit deiner Seele


- Wenn du magst, nutze ein Journaling, um deine Erkenntnisse zu den Impulsfragen festzuhalten


- Halte ein reinigendes Räucherwerk deiner Wahl bereit - ich kann dir hier folgendes thematisch passend empfehlen: Wacholder (sehr gut bei Reinigungen in Zusammenhang mit Ahnenthemen aller Art), Salbei (der reinigende Klassiker), Erdrauch (altes keltisch-germanisches „Zauberkraut“, dem die Druiden große Bedeutung zugemessen haben sollen und das u.a. Bannsprüche und Verfluchungen lösen sollte, sowie allerlei weitere zugeschriebene Eigenschaften und das im mittelalterlichen Volksmund irgendwann den Beinamen „Teufelsaustreiber“ bekam, Asafoetida (tibetische Schamanen nutzten es zur Austreibung von Krankheitsdämonen, bei Geisteskrankheiten und generell zur Geistervertreibung und es hat den Beinamen „Teufelsdreck“ - entweder wegen dieser großen Kräfte bei (Teufels-)Austreibungen und Flüchen oder schlicht wegen seines doch leich teuflischen Geruchs 😊 Es soll Panikattacken mildern und Schockzustände aus dem System lösen), Schwarzer Copal (befreit die Atmosphäre von allem „Dunklen“), Indischer Olibanum (desinfizierend, klärend, beruhigend), Eukalyptus (wenn du dich lustlos, schwach, lethargisch fühlst und Energie benötigst), und zum herzwärmenden Abschluss: Sweetgras (es lockt mit seinem wunderbar süßen Duft die „guten Geister“ herbei und unterstützt den Räuchernden oder Alant (keltisches Räucherwerk: „das Licht, das aus der Wurzel kommt“ und dich heimelig geborgen fühlen lässt..


- Mit einem reinigenden Bad bereite deinen Körper und die ersten Schichten des Energiekörpers vor. Hier beginnt deine Klarheit nun rituell: das Wasser befreit bereits von anhaftenden Energien und wenn du ein (Meer-)Salzbad nutzt, hältst du dich gut geerdet und reinigst noch tiefer. Bitte das Wasser, alles von dir zu nehmen, damit du unbeschwert weitergehen kannst.


- Nach dem Bad entzünde dein gewähltes klärendes Räucherwerk
So wie sich hartnäckige Energien oft in den Ecken der Wohnung einnisten und dort prima halten, ist dies auch in den Höhlen unter deinen Armen und den Fußgewölben der Fall. Hier sitzen deine Ahnenthemen und das, was deine Schritte bleischwer sein lässt.
Beginne deinen Einräucherungsprozess und bitte den Rauch, all jene Energien in sich aufzunehmen, die dich hindern und dein Seelenlicht dimmen. Unterstütze dies durch klare Intention und gern deine Visualisierung, wie alles aus dir heraus und in den Rauch übergeht.
Gern starte unter deinen Achseln, räuchere dann unter beiden Fußsohlen und stelle das Räucherwerk dann direkt vor dich. Achte darauf, dass ausreichend Rauch entsteht, der von den Füßen bis über deinen Kopf hinaus deinen ganzen Körper einhüllt.

 

Möge er alle fremden Energien von dir lösen, sanft aufnehmen und mit sich forttragen.


Wenn du spürst, dass etwas leichter wird oder du dich ausreichend gereinigt fühlst, öffne das Fenster weit und fächere alles nach draußen. Wenn es für dich stimmig ist, übergib alles Gott/der Großen Göttin/den Göttern, Spirits oder wie immer du deine hilfreichen Geister nennst und bedanke dich auch bei ihnen.

 

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Luisas großartige Anregungen für unsere Zeitqualität kannst du ganz wunderbar spielerisch in dieses Ritual hineinweben – widme dich thematisch am besten genau dem, das dich beim Lesen am meisten angesprochen und persönlich berührt hat und überlasse deiner Intuition den Rest.


Ich wünsche dir eine innige Zeit mit dir und deinem heilsamen Self-Care Ritual.
Nimm dir am besten in den folgenden Tagen immer wieder ausreichen Zeit für DICH und deine Seele - was immer du gerade brauchst. Der Vollmond war unseren Ahnen mehrere Tage lang präsent und wirksam - nicht nur zu einer bestimmten Stunde, die wir heute genau bemessen können. Es webt und wirkt gerne mal vor und auch darüber hinaus weiter…

 

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